Die kritische Ecke

 

   

 

 

   Yasco zum Chasseralblick

 

 

Hallo Zusammen

 

Der Stürmer vom YB ist verletzt! Aus dem Nichts wurde er von einem Dobermann angegriffen. Yasco konnte sich noch knapp unter mein Auto flüchten, aber ein Bein war schon zwischen den Zähnen der Bestie. Glück im Unglück. Er hat „nur“ das Wadenbein gebrochen und das so günstig, dass nichts zurück bleiben wird. Es wurde ihm im Tüz eine Platte fixiert, welche aber nicht bis zu den Wachstumzonen reicht, da der glatte Bruch genau in der Mitte des Wadenbeins war. Es wird also auch keine Wachstumstörungen dadurch geben. Nach 6 Wochen Leinenzwang!!!! wird er wieder wie neu sein.

 

Der Besitzer weigert sich die Tierarztkosten zu übernehmen, denn er glaubt, dass sein Dobermann dass Recht hat auf einen „kleinen Klefzer“ loszugehen, der sich in der Nähe seines Grundstückes befindet und im übrigen müsse jeder Hundehalter für die Tierarztkosten seines Vierbeiners selber aufkommen. Yasco und ich waren auf dem Privatgelände eines Bekannten von mir. Er hat überhaupt kein Laut gegeben und war etwa 5-6 Meter von mir entfernt und hat den Dobermann gar nicht bemerkt bis der dann eben seinen Angriff startete.

 

Anscheinend ist der Dobi bereits einmal auffällig geworden und hätte eigentlich Auflagen erhalten. Von meinem Tierarzt wird der Vorfall auf jeden Fall gemeldet. Da er es auch nicht nötig hatte, den SKN-Kurs zu besuchen (Der Dobi ist ca. 1 ½ Jahre alt) wird da hoffentlich auch noch was auf ihn zukommen.

 

Betr. den Tierarztkosten habe ich meine Rechtschutzversicherung eingeschaltet (mit der Nachbehandlung  bis zu ca. 3000 Fr.)

 

Yasco ist so ein toller Hund wir werden auch in den kommenden 6 Wochen gemeinsam viel unternehmen, halt an der Leine!

 

Liebe Grüsse

Elsbeth

 

 

 

 

 

 Varec zum Chasseralblick

      ein Lebensretter

 

                             Varec zum Chasseralblick der Lebensretter

Ä verspäteti Wiehnachtsgschicht ….

Ig bi dr Shino (eigentlech heiss ig ja Varec zum Chasseralblick) und fiirä im April 2010 mi erschti Geburtstag J. Mitti Dezember isch mier öppis speziells passiert. Ig bi wiä praktisch jedä Morgä mit mim Kumpel Housi z Jaberg ar Aarä ga loufä. S isch no stockdunkel gsii und dr Housi hett mer äs Lüüchthalsband aagleit das är mi gseht.

Scho nach äs paar Minutä han ig öppis entdeckt und bället wiä verruckt. Dr Housi hett dänkt ig heig wieder ä Stäckä gfundä wo z schwär isch und ig drum aubes aabällä. Är isch wiiterglüffä und hett de grüeft. Ig (das mach ig süsch auso ned) bi eifach ned cho und han wiiterbället. Dr Housi hett grüeft und grüeft und ig bi eifach stur dert blibä und han bället …..


Är isch zrüggcho (läck hett dä ä längi Leitig….
J ) und hett de au gnauer as Aaräufer  abägluegt u de dr auti Maa au gseh liggä…. Dr Maa hett auso ned mit ihm gredt und nur no chli gröchlet… Ig han das ja scho lang ghört aber äbä…. Tz tz tz, han ewigs müesse bällä bis dr Housi isch zrügg cho luege.
Jetzt hett är de aber sofort dr Polizei und dr Sanität aaglütä.
Diä si de au glii cho und chli später de au no d Füürwehr. Mier si de gangä und ä Wuchä später hett de d Polizei em Housi aaglütä und gseit das dr Maa nur überläbt hett will ig nä gfundä han. Är isch völlig underchüelt gsii (30,8 Grad Körpertemperatur) und hett ä Wuchä müesse im Spital blibä… Jetzt geits ihm aber wieder guet!
Also chli stolz bin ig ja scho gsii und dr Housi gloub au… Uf jedä Fall han ig ä riesägrossä Servelat und äs Schwinsöhrli übercho.


 

 

 

 

 

 

                        Danke

Ich möchte im Namen der Hundeführer /innen  Hanspeter Reich, aber ganz speziell seiner

Ehegattin und Lebenspartnerin Marianne Reich für Ihren grossen Einsatz Danken.

 

Es ist nicht selbstverständlich, dass sich eine Ehefrau so aktiv im Hundesport einsetzt und den

Ehepartner so unterstützt.

 

Dass es noch SKG Schweizermeisterschaften gibt verdanken wir solchen engagierten Hundefreunden

wie Marianne und Hämpu die ein ganz grosses Herz für den Hundesport haben.

 

Kritiken anzubringen ist viel einfacher, ganz speziell in der heutigen Konsumgesellschaft

in der wir uns leider befinden.

 

Es macht mich Stolz und Reicher das ich die Reichs zu meinen Freunden zählen darf.

 

Es war eine gut Organisierte und schöne Schweizermeisterschaft 2008 in Burgdorf.

 

Merci viu mau. Marianne und Hämpu

 

   

 

 

Die Schweizermeisterschaft SKBS 2008 in Sugiez /Bellechasse

Die SM nach PO 88 in Sugiez gehört bereits der Vergangenheit an. Ein sicherlich durchwegs gut organisierter und gut gelungener Anlass, der Dank engagierten und motivierten Helfern überhaupt zu Stande gekommen ist.

Trotzdem mache ich mir so meine Gedanken. Gibt es doch immer wieder Leute, die, anstatt sich zu freuen dass der Anlass überhaupt stattgefunden hat und sie teilnehmen konnten, nur kritisieren und nach Fehlern suchen. Im Gegensatz dazu wurde der, an jeden Teilnehmer verteilte Beurteilungsbogen, gerade knapp von der Hälfte ausgefüllt und retourniert. Wahrscheinliche ist es einfacher haltlose Kritik und Anschuldigungen zu verbreiten, als schriftlich eine konstruktive Beurteilung mit Namen abzugeben.

Gerade in der heutigen konsumorientierten Zeit finde ich eine solche Haltung sehr schade. Wird es doch von Jahr zu Jahr schwieriger, überhaupt einen Organisator für einen solchen Anlass zu finden.

Dass vom ZV gerade mal ein Mitglied und das erst ca. 15.00 Uhr der persönlichen Einladung gefolgt ist, finde ich mehr als bedenklich. Ist eine SM doch die jährliche Krönung im Hundesport.

Ich möchte mich auf jeden Fall noch einmal recht herzlich bedanken beim SC OG drei Seen und den vielen Helfern. Ohne diese engagierte Mithilfe wäre ein solcher Anlass gar nicht realisierbar. Merci viu mau!

Einen grossen Dank und ein Lob auch an die Richter/in, die nicht nur mit Herz sondern auch mit einer grossen Portion gesundem Menschenverstand gerichtet haben. Auch der Schutzhelfer hatte eine vorzügliche Arbeit geleistet. So gab es doch durchwegs nur positive Kritik und zufriedene Hundeführer.

   
 

 

Hundehalter in der Schweiz gestern, heute und morgen:

Einige Gedanken zum aktuellen Geschehen in Politik und

Gesellschaft

 

Von Christoph Rüedi (Präsident KV Sensetal, Kleintierarzt und Hundeliebhaber) im Juli 2008

 

Seit dem tragischen Beissunfall in Oberglatt im Dezember 2005 ist auch in der Schweiz (wie schon zuvor in

Deutschland und anderen Ländern) eine hitzige politische Diskussion zum Thema Hund und Hundehalter

entbrannt. Leider wird die Diskussion meist emotional und wenig sachlich geführt und es melden sich sehr

viele Politiker zu Wort, die über eine ungenügende Sachkenntnis verfügen.

Die Entwicklung der letzten Jahre bezüglich Hundehaltung bewegt mich dazu, diesen öffentlichen Brief ins

Internet zu stellen. Durch aufreisserische Artikel bestimmter Boulevardzeitungen wurde auf Kosten von uns

Hundehalter, aber vor allem unserer Hunde das Bild des ältesten und treuen Haustieres und Begleiters von

uns Menschen stetig verunglimpft und zu einem Sündenbock degradiert!

Die Suche nach Sündenböcken ist ja seit je eine menschliche Eigenschaft, entspricht aber immer einer

verzerrten Wahrnehmung der Realität! Man stürzt sich auf ein Thema um Schlagzeilen zu machen (Auflage

steigern oder sich als Politiker zu profilieren!). Leider liessen sich auch einige Kynologen verleiten, sich auf die

scheinbar unvermeidliche Argumentation einzulassen. Die Motive sind sicher sehr unterschiedlich: die Einen

mögen sich sagen, wir wollen Schlimmeres verhindern und machen in der Hundepolitik freiwillig

(fragwürdige) Zugeständnisse, die anderen riechen (zu recht) eine Zunahme von Macht oder Geld, falls jeder

Hundehalter zu Ausbildungen gezwungen wird.

Wie überall ist natürlich auch hier eine Spur Wahrheit zu finden: Es gibt ebenso verantwortungslose

Hundehalter wie es verantwortungslose Autolenker gibt. Dieser Missstand lässt sich aber nicht allein durch

Ausbildung korrigieren, sondern auch der Vollzug müsste dort wahrgenommen werden, wo eine

ungenügende Tierhaltung vorliegt. Wahrscheinlich hätte der Vorfall in Oberglatt schon vor drei Jahren mit

bestehenden Gesetzen verhindert werden können! Eine weitere Zunahme von Gesetzen und Auflagen bringt

einen riesigen administrativen Aufwand von Behörden mit sich (wer bezahlt das?) und das Vollzugsdefizit

wird mit Sicherheit noch größer! Die fehlbaren Hundeführer können sich weiter verstecken – dann vielleicht

sogar hinter einem amtlichen Kursausweis!

Man sollte nicht vergessen: Eigenverantwortung kann nicht in einem Kurs gelernt werden!

Es ist absolut einsehbar, dass Veränderungen in unserer Gesellschaft in den letzten zehn oder zwanzig Jahren

auch Änderungen in der Hundehaltung erfordern. Dass wir aber plötzlich alles über Behörden regeln sollen

und alle Hundehalter durch Ausbildungszwang zu ihrem Glück kommen sollten, entspricht eher einem

revolutionären Gehabe oder Umsturzversuch (bestehender Strukturen) als einer stetigen Anpassung nach

Bedarf. Viel besser bewährt sich in der Praxis die vorhandenen Ressourcen (Vereine, Hundeschulen,

kynologische Organisationen) durch Ausbildungsangebote zu fördern und finanzielle Anreize zu schaffen –

beispielsweise Erlass von Hundesteuer bei Erreichen eines bestimmten Ausbildungslevels. Diese sanfte

Lenkung würde ohne riesigen Beamtenapparat mit weniger Geld eine weit effizientere Wirkung zeigen!

Dadurch, dass durch Medien und Politiker verschiedene Probleme miteinander vermischt werden, wie

Vollzugsprobleme der Behörden versus vermeintliche Gesetzeslücken, verantwortungslose Hundehalter

versus überforderte Hundehalter, kriminelle Halter versus gefährliche Hunde, wird für den Laien die

Beurteilung von Fragen über Hundehaltung und allfälligem Handlungsbedarf praktisch unmöglich.

Hier wird es die Aufgabe von uns Hundehalter sein, durch seriöse Information die Bevölkerung aufzuklären.

Die Forderung, alle oder zumindest Neuhundehalter müssten eine praktisch Ausbildung absolvieren (gegen

einen theoretischen Kurs ist, wenn fachlich überzeugend, nichts einzuwenden), bewirkt folgerichtig, dass

erstens eine riesige Anzahl von Hundeteams ausgebildet werden müssten und somit auch entsprechend viele

Ausbilder benötigt würden. Bei 500'000 Hundehalter ergibt das beeindruckende Zahlen! Aus meiner

Erfahrung ist gerade der Sektor Hundeerziehungskurs das anspruchsvollste Thema für einen Hundetrainer. In

unserem Verein rechne ich mindestens mit drei bis fünf Jahren praktischer und theoretischer Ausbildung bis

ein Ausbilder eine solche Aufgabe übernehmen kann. Er muss dazu über einen gewinnenden Charakter,

didaktische Fähigkeiten und theoretische Kenntnisse verfügen. Angesichts solcher Ansprüche zweifle ich an

der Machbarkeit dieses politischen Wunschgedankens!

Wie die Entwicklung in anderen fehlgeleiteten Gebieten, wie beispielsweise dem Kanton Freiburg bereits

aufzeigt, hat sich weitgehend bestätigt, was voraussehbar war:

Mit einem riesigen administrativen Aufwand und der Ernennung von noch mehr sogenannten Experten wird

dort bereits versucht, einen kleinen Anteil der Hunde auf Verhaltensauffälligkeit zu testen. Dabei ist schon in

der Auswahl der Hunde eine Willkür zu erkennen.

Ähnliches zeigt sich bezüglich der Hundehalterprüfung, wo „Experten“ in wenigen Tagen ausgebildet wurden.

Einige dieser „Experten“, welche Kurse und Prüfungen dazu anbieten, können selbst ihre eigenen Hunde

nicht von der Leine lassen!

Kurz es wird viel Geld (Millionen im zweistelligen Bereich) umgesetzt werden, ohne dass Qualität geboten

würde. Dazu kommt, dass Leute, welch zu Kursen gezwungen werden, sehr schwer zu motivieren sind! Wir

riskieren somit, uns in einigen Jahren, trotz riesigem Aufwand, lächerlich oder unglaubwürdig zu machen!

Ich bin eigentlich von der SKG auch insofern enttäuscht, als ich kein wissenschaftliches Fundament erkenne:

wichtige Fragen wie Welpenaufbau, nationale Hundepolitik werden scheinbar nur in eigenen Reihen

diskutiert. Die Halterprüfung ist aus Programmen anderer Nationen abgeleitet worden und hält einer

wissenschaftlichen Prüfung nicht stand.

Wir verfügen in der Schweiz über hochkarätige Wissenschafter / Ethnologen und lizenzierte Hundeschulen,

sowie einige hochbegabte und erfolgreiche Hundetrainer. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass die

Weichenstellung in dieser wichtigen Phase (und auch vorher) nur über SKG – Leute und – Vertraute geführt

wurde, wenn man sich doch des Stellenwertes der Sache bewusst sein sollte.

Es ist für uns auch kein Vorteil, wenn unsere vermeintlich grösste Lobby, die SKG sowie auch andere Instanzen

eine solch restriktive Politik unterstützen, welche auf Gesetze, Vorschriften und Bevormundung durch den

Staat setzt. Die schlechten Hundehalter werden dadurch keineswegs dezimiert (wir haben in den letzten drei

Jahren eine markante Zunahme von sogenannten Kampfhunderassen / Molosser in ländlichen Gebieten

gerade durch junge, unerfahrene Leute erfahren!).

Eine zentrale Säule der Hundehaltung ist und bleibt, wie gesagt, die Eigenverantwortung. Es gibt aber keinen

Test, der die Eigenverantwortung erfassen könnte!

Verantwortungslose Hundehalter zu erfassen ist aber Aufgabe von Behörden und Justiz. Hier besteht aber

bereits heute mit den bestehenden Gesetzen ein Vollzugsproblem! Dieses Vollzugsproblem wird durch immer

mehr Gesetze nicht kleiner werden! Noch schlimmer wäre, den Juristen das Feld zu überlassen, durch

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Einführen einer Gefährdungshaftung, wodurch Nichthundehalter von jeder Sorgfaltspflicht befreit würden –

kann dies Sinn einer verantwortungsbewussten Politik sein?

Ein weiterer Punkt: Hundehalter bezahlen eine willkürliche Luxussteuer, welche scheinbar nicht nur nicht

hinterfragt wird, sondern z.T. um ein mehrfaches erhöht wird! Man muss sich fragen, was der Hundehalter

dafür erhält? Zum Beispiel eigenes Gelände (ohne Velofahrer und Jogger) oder Gelände für

Ausbildungszwecke usw.

Das Ziel der SKG – Leitung sollte nicht sein, medienwirksame Auftritte für sich selber zu machen, sondern

unsere Rechte zu erstreiten! Anstatt zu reagieren und Kompromisse zu machen, sollten wir agieren und

machbare Vorschläge und Standards setzen (auf hohem kynologischen Niveau!).

In der Sache wird hier zu viel intern Macht und Geld verteilt, anstatt zukunftsorientiert die Hundehaltung in

der Schweiz zu unterstützen!

Obligatorische Bildungsgänge sollten nur auffälligen Hundehaltern vorgeschrieben werden. Wer

tierquälerisch oder grobfahrlässig mit seinem Hund umgeht sollte zu einem begrenzten oder unbegrenzten

(je nach Schwere des Falls) Halteentzug verurteilt werden (Vollzug!).

Mein Vorschlag ist:

􀂃 Einen gut fundierten theoretischen Kurs in der Schweiz für alle Neu - Hundehalter anzubieten.

􀂃 Die praktische Ausbildung von allen Hundehaltern zu unterstützen und durch (teilweise) Befreiung der

(willkürlichen Luxus-) Hundesteuer bei Erreichen eines gewissen Levels finanziell attraktiv zu machen.

􀂃 Die Ausbildung der Züchter zu fördern, ohne gleich einen Studiengang zu fordern: Erreichen von Inhalten

und nicht von Stunden!

Gerade Nichthundehalter, die aus irgendwelchen Gründen Hunde nicht mögen, profitieren von einer

sachlichen und liberalen Politik (kein aufgeblasener Kontroll- und Staatsapparat) letztlich auch mehr. Wunder

sind nämlich von der aktuellen Politik nicht zu erwarten!

Es ist zwar bereits fünf nach zwölf, trotzdem liegt es an uns, mit vielen Gleichgesinnten zu versuchen, Politiker

und Bevölkerung darauf aufmerksam zu machen, dass Hundepolitik nicht in die Hände von Boulevardpresse,

erfolgsorientierten Politiker oder Macht- und Geld- orientierten Pseudokynologen gehört. Der Hund ist ein

treuer Begleiter vieler ehrbarer Bürger und nur eine Politik mit Respekt vor allen Kreaturen der Natur und den

ehrlichen Bürgern wird unser Land und ihre Werte bewahren oder weiter bringen. Hans Dürrenmatt hat einst

in seiner Ansprache beim Besuch von Staatspräsident Vaclav Havel gesagt: wir sind ein Volk von Gefangenen

und Gefangenenwärtern! Sollte die aktuelle Politik so weiter geführt werden, wird dies nicht nur bestätigt,

sondern wir können gleich noch ergänzen: ein Volk von Hundehalter und Hundeexperten!

In der Hoffnung auf eine schnelle Besinnung und Korrektur dieser unsinnigen Politik, gelangte ich mit diesen

Gedanken auch ans BVET, an die SKG und an politische Instanzen.

Folgende Fragen sollten wir (und vor allem alle verantwortlichen Organe und Politiker) uns stellen:

- ist es nötig und sinnvoll, nach einem Vorfall, der durch verantwortungslose (kriminelle) Hundehalter

verursacht wurde, sämtliche (500'000) Hundehalter zu bevormunden?

- Wie weit kann Zwangsunterricht erfolgreich sein und wer soll die vielen Kurse bewältigen (auf einem

fachlich genügenden Niveau)?

- Bewirken diese Kurse eine Änderung im Verhalten von Hundehalter mit mangelndem

Verantwortungsbewusstsein (analog Verkehrsraudi)?

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- Wer profitiert von den grossen Kosten (in Millionenhöhe) welche durch diese aufoktruierte

Massnahme entsteht und wer bezahlt?

- Wie verläuft die Entwicklung der Hundesteuer und wofür bezahlen wir eigentlich?

Massnahmen: es ist nie zu spät die politische Entwicklung zu beeinflussen! Ich möchte deshalb auf folgende

Internetadresse www.hunde-online.ch hinweisen. Es läuft dort gerade eine Umfrage zum Thema. Ich möchte

alle ermuntern dort mitzumachen, damit möglichst viele Einsprachen an Bundesrätin Doris Leuthard gelangen

(bis Mitte August)!

 

 

 

Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement EVD Bundesamt für Veterinärwesen BVET Kommunikation (KOM)

 

HUNDE richtig halten!

Künftige Hundehaltende müssen sich ausbilden.

Sie sollen über die Bedürfnisse des Hundes und sein Verhalten Bescheid wissen und auch Risikosituationen erkennen lernen.

Dies hilft dem Hund, verbessert aber auch die öffentliche Sicherheit.

Übergangsfristen

Die neuen Hunde- Ausbildungskurse müssen erst organisiert werden. Deshalb gilt für neue Hundehaltende eine Übergangsfrist: Wer nach dem 1. September 2008 einen Hund erwirbt, hat bis zum 1. September 2010 Zeit, seine Ausbildungspflicht zu erfüllen.

Sie möchten einen Hund? Ab 2010 müssen Sie vor dem Kauf einen theoretischen Kurs besuchen. Wenn Sie den Hund erhalten, müssen Sie im ersten Jahr ein Training zusammen mit Ihrem Hund absolvieren. Dabei lernen Sie die Bedürfnisse und das Verhalten ihres Hundes kennen und wie Sie ihn in verschiedenen Alltagssituationen unter Kontrolle halten können. Die Ausbildungsvorschriften gelten bereits ab dem 1. September 2008. Wer dann bereits Hunde hat, muss nur noch beim Kauf eines neuen das Training absolvieren. Wer aber erst im Herbst 2008 einen Hund kauft, muss den theoretischen Kurs und das Training bis spätestens 1. September 2010 gemacht haben.

 

 

Nur anerkannte Kurse

Achtung ! Nicht alle können sich einfach zu Hundeausbildnern ernennen ! Nur Ausbildner, welche die strikten Kriterien des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET) erfüllen, werden für Ihre Kurse die Anerkennung bekommen. Diese Kriterien werden in den nächsten Monaten in Form einer Verordnung festgelegt. Die Liste der Organisationen, welche vom BVET als Kursanbieter anerkannt sind, werden dann auf dem Internet publiziert.

Wer bereits HundehalterIn ist, ist nicht betroffen

Wer jetzt bereits einen Hund besitzt, ist aus praktischen Gründen von den neuen Ausbildungsvorschriften nicht betroffen. Doch gestandene Hunde-Besitzer dürfen natürlich trotzdem von diesen neuen Kursen profitieren. Es ist auf jeden Fall von Vorteil, seinen Hund und dessen Bedürfnisse zu kennen und ihn in jeder Situation kontrollieren zu können.

Mehr Sicherheit!

Die Ausbildungspflicht ist eine weitere Massnahme zur Erhöhung der Sicherheit. Bereits in Kraft ist die Pflicht zur Kennzeichnung der Hunde, das Verbot, Hunde auf Aggressivität zu züchten, und die Meldepflicht für Hundebisse. Das ganze Paket von Massnahmen hat zum Ziel, die Sicherheit im Verhältnis Mensch-Hund landesweit zu verbessern.  

 

Sie können in der Hundeschule AR + HP Schaller

Kurse besuchen und Ihren Hund ausbilden lassen.

 

Auch für angebunden gehaltene Hunde bewegt sich etwas

Die neue Verordnung präzisiert auch gewisse Punkte, die in der alten Gesetzgebung nicht so genau formuliert waren. So war es zum Beispiel bereits bisher verboten, Hunde permanent angebunden zu halten. Jetzt wird dazu präzisiert, dass sich angebunden gehaltene Hunde an mindesten 5 Stunden täglich frei bewegen können müssen. Auch die in der alten Verordnung bereits enthaltene Pflicht zur Sozialisation von Hunden wird neu genauer formuliert: So ist zum Beispiel neu vorgeschrieben, dass Welpen erst von ihrer Mutter getrennt werden dürfen, wenn sie mindestens 56 Tage alt sind.

Schutzhundeausbildung unter der Lupe

Die Schutzhundeausbildung ist im Prinzip verboten, weil sie ein Angriffstraining beinhaltet. Ausnahmen von diesem Verbot gibt es etwa für die Ausbildung von Armee- und Polizeihunden – und in gewissen Fällen für Hunde, welche für Sportanlässe trainiert werden.

In diesen Fällen muss die Ausbildung durch vom BVET anerkannte Organisationen nach einem ebenfalls vom BVET anerkannten Ausbildungs- und Prüfungsreglement erfolgen.

Die Anforderungen an die obligatorische Ausbildung werden in den nächsten Monaten ausgearbeitet werden. Bleiben Sie auf dem Laufenden, indem Sie regelmässig unser Tierschutzportal

www.tiererichtighalten.ch besuchen – und abonnieren Sie unseren Newsletter „Heimtier-News“. Denn Hunde richtig halten ist ein Muss.

 

Nicht alle können Hundekurse anbieten!

Anbieter von Hundekursen müssen ihrerseits einen Ausbildung bei einer öffentlichen, kantonal beauftragten oder kantonal anerkannten Institution absolviert haben. Sie haben zudem mehr als 3 Jahre Erfahrung mit Hunden nachzuweisen. Die angebotenen Hundekurse müssen zudem den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und vom BVET anerkannt sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Belgische Schäferhund im Trend

Sie haben sich für einen Belgischen Schäferhund entschieden, dann sollten Sie sich gut

überlegen aus welcher Zucht sie Ihren zukünftigen Belgischen Schäferhund kaufen.

Die Auswahl einer guten Zucht ist der Grundstein für ein ausgeglichenes und starkes Wesen.

Sie sollten bei der Auswahl ihrer Belgischen Schäferhunde - Zucht sehr vorsichtig sein.

Bei einer Hunderasse die im Trend ist, wird leider von einzelnen Züchtern die Hundezucht

zur Hundevermehrung.

Die Anforderungen für den Hund im Alltag steigt, "siehe neues Hundegesetz,"

die Qualität, Sicherheit geht leider in die andere Richtung.

Kaufen Sie ein Hund mit Sicherheit und Charakter, an dem Sie viele Jahre Freude haben können.

Darum Augen auf beim Hundekauf.

 

 

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Gedanken eines "Kampfhundes"

An euch Menschen:

Ich kann leider nichts sagen,

bin nur ein Hund

und werde geprügelt seit Tagen.

 

Wenn ich nur schreiben könnte,

schriebe ich euch ein Gedicht

und hätte Tränen im Gesicht.

 

Man sagt, ich wäre ein Kampfhund,

und dass ich gefährlich bin.

Öffnet Eure Augen,

und schaut genauer hin!

 

Bin ich nur ein Werkzeug,

von Menschen scharf gemacht,

von diesen skrupellosen,

die nichts nachgedacht?

Jetzt bin ich scharf und beisse auch,

doch so ein Hund wohl keiner braucht.

Man sagt, dass ich jetzt sterben muss,

mit dem Wahnsinn sei jetzt Schluss.

Doch wenn ich jetzt auch sterben muss,

durch Todesspritze oder Schuss,

gebe ich euch Menschen einen Rat,

ich bin ein Hund, ein Kamerad.

Lasst meinen Tod nicht sinnlos sein.

Und lasst die Hunde Hunde sein.

Das schrieb ein Hund, der Kampfhund ist,

der weiss, dass manch ein Mensch nicht besser ist.

  Traurig aber wahr    

 

Die (Hunde-) Jagd ist eröffnet

 

Rasseverbote sind Augenwischerei, überfordern Behörden, sind nicht realisierbar

und verhindern keine Hundebisse. Einverstanden. Trotz grossem Aufwand halte ich die Meldepflicht

der Behörden bei Hundebissen sowie eine Hundedatenbank für sinnvoll (zum Beispiel für

Unfallstatistiken). Auch eine einheitliche Halterbewilligung für gewisse Rassen sowie eine

sozialverträgliche Erziehung wären angebracht. Was halten Sie von einem Verbot für gefährliche Autos?

Von drastischen Strafen für Raser? Lebenslangem Ausweisentzug ? Zum Vergleich: Jedes Jahr

 werden in der Schweiz

600 Menschen, darunter auch Kinder, auf unseren Strassen getötet.

Jedes Jahr nehmen sich rund 1400 unserer Mitmenschen selbst das Leben,

darunter auch Jugendliche. Jede dritte Frau bei uns ist irgendeiner Art von Gewalt ausgesetzt.

Sieben Millionen Schweizer können ihre Krankenkassenbeiträge bald nicht mehr bezahlen.

Was ich eigentlich sagen will: Sind die Hunde wirklich unser grösstes Problem????

 

 

Muss das sein

 

Der Belgische Schäfer darf erst in der 10 Woche abgegeben

werden zu spät !!! denn der Belgische Schäfer ist sehr temperamentvoll

sehr schnell und sehr aktiv,

was unter den Welpen aber auch sehr schnell zu Konflikten führen kann.

Der schwächere wird unterdrückt, ist sehr schlecht für die weitere Zukunft

dieser Welpen.

Die SKG sollte sich in diesem Punkt eines besseren belehren und

den Belgischen Schäfer wieder mit 8 Wochen zum Plazieren

freigeben.

Die momentane Regelung ist einer Belgischen Schäferhündin nicht zumutbar.

 

 

 

 

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